Endphase bei Sanierung der Start- und Landebahn

Endphase bei Sanierung der Start- und Landebahn Mittels drei Asphaltfertigern und mehreren Walzen wurde die Deckschicht aufgebracht. Foto Thomas Proft

Hochbetrieb war auf dem Gelände des Greizer Flugplatzes beim Aufbringen der Deckschicht auf die 740 Meter lange und 18 Meter breite Start- und Landebahn im Rahmen der laufenden Sanierungsarbeiten, die von der Firma Caspar Bau GmbH vorgenommen wurden. Mit drei Asphaltfertigern und mehreren Walzen wurde die Deckschicht aufgebracht. Da der Zustand der Flugbetriebsfläche in den vergangenen Jahren immer schlechter geworden ist und durch einfaches Walzen keine befriedigende Verbesserung erzielt werden konnte, haben wir uns zu einer grundhaften Sanierung entschlossen“, erklärte der Vorsitzende des Greizer Luftsportvereins, Uwe Peinl bereits am Beginn der Baumaßnahme. Dazu kamen massive Schäden, die im Herbst und Winter durch Wildschweine aufgebrochen wurden, die eine Benutzung der Bahn im Ursprungszustand nicht mehr erlaubt hätten. In den nächsten Wochen werden die Erdarbeiten zum Abschluss gebracht und das Gras angesät. Mitte Juni soll die Beschriftung auf der Asphaltoberfläche von einer Firma aus dem Vogtland aufgebracht werden, sodass dann die Bauabnahme durch die Thüringer Luftfahrtbehörde und Wiederinbetriebnahme erfolgen können. Bis dahin darf die Bahn weder beflogen noch befahren werden. „Durch diese Sanierungsmaßnahme wird die Sicherheit erhöht und die Lärmemission verringert. An der Zulassung für Sportflugzeuge bis zu einer max. Abflugmasse von zwei Tonnen wird sich in Zukunft nichts ändern“, versicherte der Vereinsvorsitzende. Dazu zählen Segelflugzeuge, Motorsegler, Ultraleichtflugzeuge und Motorflugzeuge.Für dieses Projekt werden keinerlei Steuer- bzw. Fördermittel in Anspruch genommen, es handelt sich um eine reine Eigenfinanzierung.

Christian Freund

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