Open-Air-Gottesdienst im Schlossgarten

Open-Air-Gottesdienst im Schlossgarten Open-Air-Gottesdienst in Greiz.

Open-Air-Gottesdienst in Greiz.Mit Glockenläuten vom Turm der Greizer St. Marien und weihnachtlichen Klängen des Posaunenchores wurden am Heiligabend die Besucher auf den Open-Air-Gottesdienst im Schlossgarten feierlich eingestimmt. „Wir freuen uns auf den Gottesdienst und vor allem auf das Krippenspiel“, sagte eingangs Besucher Christian Kraushaar, der gemeinsam mit seiner Frau Susanna und Töchterchen Jescha eine Kerze anzündete und in eine Laterne stellte. Über nahezu dem gesamten Schlossgarten, der in zwei Abteilungen mit jeweils 150 Besuchern aufgeteilt wurde, sorgte der Kerzenschein der Laternen für weihnachtliches Flair. Sie bildeten gleichzeitig eine Markierung für alle Besucher, die damit problemlos die Abstände einhalten konnten. Auch das Tragen eines Mund-Nasenschutzes entsprach den strengen Auflagen des Hygienekonzeptes. Und weil durch die großen Abstände nur eine begrenzte Besucherzahl an dieser Feier teilnehmen konnte, wurde der Gottesdienst in drei Durchgängen gefeiert. Der große Aufwand war es den Greizer Kirchen und Gemeinschaften im Rahmen der Ökumene wert, mit dieser Gottesdienst- Alternative die Tradition zu bewahren. Dazu gehörte natürlich auch das Krippenspiel auf der eigenes für diese Veranstaltung errichteten Bühne, das eindrucksvoll von den Kindern verschiedener Kirchgemeinden und Mitwirkenden des Greizer Theaterherbstes gestaltet wurde. Christine Schulze bezeichnete die von ihr gelesene Weihnachtsgeschichte als ein Zeichen der Hoffnung. Elke Heckmann, Gemeindeleiterin der Apostolischen Gemeinde und Pfarrer Tobias Steinke führten mit eindrucksvollen Worten der Verkündigung, Gebet und Segen durch das abendliche Programm anlässlich des wichtigsten Festes der Christen. Mit Liedern zum Fest begeisterte der ökumenische Jugendchor unter der Leitung von Ralf Stiller. An den Ausgängen erhielten die Teilnehmer des Gottesdienstes kleine Erinnerungsgeschenke. Die Kollekte wird ausschließlich an „Brot für die Welt“ übergeben. Am besonders emotionalen und von festen Traditionen und Abläufen geprägten Heiligabend braucht es ein offenes Angebot für alle Bürger gerade auch in dieser schwierigen und herausfordernden Zeit der Pandemie und des Lockdowns – dieser Leitgedanke beflügelte im Vorfeld der Veranstaltung das mehrköpfige Organisationsteam unter der Leitung des Kreisreferenten des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Greiz, Christian Mende, trotz Lockdown dass nahezu Unmögliche möglich zu machen. „Das Gelingen dieser Veranstaltung ist auch auf die gute Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt zurück zuführen, denn bezüglich der Hygieneauflagen wurden konstruktive Lösungen gefunden. So mussten sich die Teilnehmer im Vorfeld anmelden und erhielten eine kostenfreie, die an den Eingängen kontrolliert wurden. Spontan Entschlossene wurden in eine Liste aufgenommen. Ich möchte vor allem den 60 Helfern und Ordnern ein großes Dankeschön aussprechen, die trotz des regnerischen Wetters alle drei Durchgänge begleiteten. Ebenso den Besuchern, die alle Auflagen diszipliniert einhielten. Der Abend verlief ohne jegliche Störungen“, freute sich Christian Mende abschließend. Unterstützung erhielten die Veranstalter auch vom Bauhof der Stadt, die im Vorfeld die Banner über den Straßen platzierten und vom Team der A.T.P. Albrecht Schmidt Veranstaltungstechnik, das für die Bühne samt Technik verantwortlich zeichnete. Dirk Tristram von der Firma Caspar Bau GmbH sorgte mit dem Radlader für den An- und Abtransport der Absperrungen. Jana Meyer-Hauke von Wertarbeit hatte die Plakate gestaltet.

Christian Freund

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