Start für Abriss des maroden “Thüringer Hof”

Start für Abriss des maroden “Thüringer Hof” Bürgermeister Alexander Schulze (parteilos), Frank Böttcher, Geschäftsführer der Greizer Freizeit- und Dienstleistungsgesellschaft sowie Julia Dotzauer von der Lengenfelder Recycling und Abriss GmbH vollzogen den Start für die Abrissarbeiten.

Am Montag (24.08.2020) nahmen ehemalige Mitarbeiter vor dem Greizer „Hotel Thüringer Hof“ endgültig Abschied von ihrer einstigen Wirkungsstätte, denn an diesem Vormittag erfolgte der offizielle Start zum Abriss dieses seit rund 30 Jahren leerstehenden und völlig heruntergekommenen Gebäudes. Dieser symbolische Akt wurde allerdings vor dem bereits rotierenden Bagger an der unmittelbar benachbarten Schrottimmobilie in der Bahnhofstraße von Bürgermeister Alexander Schulze (parteilos), Frank Böttcher, Geschäftsführer der Greizer Freizeit- und Dienstleistungsgesellschaft sowie Julia Dotzauer von der Lengenfelder Recycling und Abriss GmbH vollzogen.
Durch unermüdliches Wirken hat es der Rathauschef samt einiger Mitarbeiter und der Freizeit- und Dienstleistungsgesellschaft geschafft, die Immobilie des Thüringer Hofes über den Weg einer Zwangsversteigerung als nunmehr städtisches Eigentum zu erhalten. Der gleichzeitige Abriss des Hauses Bahnhofstraße ist notwendig, weil sich die beiden maroden Objekte eine Wand teilen. Dabei belaufen sich die Kosten für den Abriss der Immobilie Bahnhofstraße 2 auf rund 35.000 Euro, die für den Landkreis anfallen. Etwa 125.000 Euro stehen für den Thüringer Hof an, die sich die Stadt als Fördermittel zurückholen möchte. Auch wenn die unmittelbaren Anwohner während der laufenden Abrissarbeiten einiges aushalten müssen, dürften sie jetzt sehr froh darüber sein, dass die dreieinhalbjährige Sperrung der Bahnhofstraße ein Ende findet. Derzeit wird bereits im Rathaus darüber nachgedacht, wie die freiwerdenden Flächen künftig einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden können.

Christian Freund

1 Kommentar zu Start für Abriss des maroden “Thüringer Hof”

  1. Silvia Ehrenberg // 25. August 2020 um 18:55 // Antworten

    Sehr beeindruckend. Wehmütig betrachte ich mir gerade die Bilder. Schade das ich nicht dabei sein konnte. Ich habe 1987 bis 1989 im Hotel meine Lehre,zum Koch,gemacht.

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